Die ehemalige Zechenbahntrasse Allee des Wandels ist Lernort für neue Energien und verbindet die Städte Herten, Gelsenkirchen und Recklinghausen. Entlang der Strecke wurde auf einer Anlage der RAG zur Grubenwasserreinigung eine Kleinwindanlage errichtet, die einen großen Teil der notwendigen Energie zum ständigen Betrieb der Anlage beisteuern soll.

Aufgrund der industriellen Altlasten befinden sich Grundwasserreinigungsanlagen auf ehemaligen Zechenstandorten, die zu den sogenannten Ewigkeitslasten des Bergbaus gehören und 365 Tage im Jahr eine gleichmäßige Grundlast von 6 KW pro Stunde benötigen. Es ist also ökologisch, klimapolitisch und wirtschaftlich sinnvoll, diesen Strombedarf lokal mit erneuerbarem Strom zu decken.

In unmittelbarer Nähe erzeugt eine Solarroad Energie für die angrenzenden historischen Torhäuser auf dem Gelände der neuen Zeche Westerholt. Die Allee des Wandels ist kann am besten mit dem Rad oder zu Fuß erlebt werden. Dafür wurde die ehemalige Bahntrasse vom Regionalverband Ruhr zu einem regionalen Rad- und Wanderweg ausgebaut.

Das Projekt wird aus Mitteln der Bundesförderung Nationale Projekte des Städtebaus gefördert.

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